Datenleck bei Nordwind Logistik: Kundendaten offenbar seit Wochen im Umlauf
Das Unternehmen bestätigt einen „Sicherheitsvorfall“, macht zum Umfang bislang keine Angaben. Der Landesdatenschutzbeauftragte prüft.
Krisenstabsübung · Medientraining · Tabletop
CrisOps versetzt Ihr Krisenteam in eine realistische Übung: Presse, Social Media und Stakeholder reagieren in jeder Runde auf genau die Entscheidungen, die Ihr Team tatsächlich getroffen hat. Kein Rollenspiel nach Drehbuch, sondern eine Lage, die sich bewegt.
Das Unternehmen bestätigt einen „Sicherheitsvorfall“, macht zum Umfang bislang keine Angaben. Der Landesdatenschutzbeauftragte prüft.
M. Krüger · @kruegermedia
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Antwort verfassenDie Ausgangslage
Fast jede Organisation hat einen Krisenplan. Deutlich weniger haben ein Team, das ihn unter Zeitdruck, mit unvollständigen Informationen und vor laufender Kamera schon einmal angewendet hat.
Ein Notfallplan im Regal beantwortet nicht die Frage, wer um 21:40 Uhr die Stellungnahme freigibt. Erst unter Druck zeigt sich, ob die festgelegten Abläufe tragen.
Schweigen ist eine Aussage. Wer die erste Reaktion um Stunden verzögert, überlässt die Deutungshoheit Redaktionen, Beschäftigten und dem eigenen Umfeld.
Klassische Planspiele laufen nach Drehbuch: Die Lage entwickelt sich gleich, egal wie das Team entscheidet. Genau das trainiert die falsche Erwartung.
Ablauf
Eine Übung dauert typischerweise 90 bis 180 Minuten. Die Vorbereitung durch die Übungsleitung liegt bei unter einer Stunde.
Unternehmensprofil hinterlegen, Angriffsvektor wählen, Rollen festlegen. Aus Branche, Struktur und Ausgangssituation entsteht ein Szenario, das nach Ihrem Haus klingt — nicht nach Lehrbuch.
Die Plattform erzeugt einen kurzen Sitzungscode. Teilnehmende öffnen den Link, wählen ihre Rolle und sind drin. Keine Registrierung, keine Softwareverteilung, keine Vorlaufzeit.
Jede Runde bringt neue Presseberichte, Beiträge und Anfragen. Das Team entscheidet und antwortet — digital über die Oberfläche oder als Tabletop-Diskussion, die die Übungsleitung zusammenfasst.
Nach jeder Runde entsteht eine Zusammenfassung mit Hinweisen auf Lücken und Widersprüche. Am Ende steht eine Auswertung, die als Grundlage für die Nachbesprechung dient.
Funktionen
CrisOps ist kein Quiz und kein Lernvideo. Es ist eine Umgebung, in der Entscheidungen Folgen haben — und zwar sichtbar in derselben Sitzung.
Die Berichterstattung entsteht aus den Entscheidungen Ihres Teams. Eine klare Stellungnahme verändert den Ton der nächsten Runde — Schweigen genauso, nur anders.
Presseartikel, Social-Media-Beiträge und ein Postfach mit Anfragen von Journalistinnen, Behörden, Beschäftigten und Kunden — getrennt nach Kanal, wie im echten Krisenstab.
C-Level-Besetzungen ebenso wie Stabsstrukturen mit Krisenstabsleitung und den Sachgebieten S1 bis S6. Jede Rolle sieht ihren Ausschnitt der Lage.
Runden starten und stoppen, Eingaben mitlesen, gezielt Druck erhöhen oder Hinweise einspielen. Die Übungsleitung steuert die Lage, ohne selbst mitzuspielen.
Zusammenfassung je Runde, Hinweise auf ungenutzte Handlungsspielräume, offene Widersprüche und Reaktionszeiten — als belastbare Grundlage für das Debrief.
Unternehmensprofile, Angriffsvektoren und Runbooks werden einmal gepflegt und in jeder weiteren Übung wiederverwendet. Die zweite Übung kostet einen Bruchteil der ersten.
Der Situation Room
Die Oberfläche für Teilnehmende ist bewusst der Nachbau der Kanäle, auf die im Ernstfall geschaut wird. Sie wirkt nicht wie ein Lernsystem, weil das Lerngefühl das eigentliche Training verhindern würde.
Jede Runde läuft gegen die Uhr. Der Countdown ist sichtbar, die Lage wartet nicht auf die perfekte Formulierung.
Das Team weiß nie alles. Manches stellt sich später als falsch heraus — genau wie im Ernstfall.
Stimmungskurve, Eilmeldungen und Kommentare laufen weiter, auch während intern noch abgestimmt wird.
Presse, Social Media und Postfach liegen getrennt. Was man nicht anschaut, entwickelt sich trotzdem weiter.
Jede Rolle arbeitet am eigenen Gerät, verfasst Stellungnahmen, beantwortet Presseanfragen und stimmt sich im Team ab. Geeignet für verteilte Krisenstäbe und hybride Aufstellungen.
Das Team diskutiert am Tisch, die Lage läuft über die Projektion. Die Übungsleitung erfasst die getroffenen Entscheidungen und startet die nächste Runde. Geeignet für Stabsrahmenübungen vor Ort.
Einsatzbereiche
Das Szenario richtet sich nach Ihrem Unternehmensprofil. Ob Mittelstand, Konzern oder öffentliche Stelle — die Lage greift Branche, Struktur und typische Angriffsflächen auf.
Produktrückruf, Datenleck, Arbeitsunfall, Vorwürfe aus der Belegschaft: Vorstand, Kommunikation, Recht und Personal üben die Abstimmung, bevor sie unter Beobachtung stattfindet.
Stabsrahmenübungen mit Krisenstabsleitung und den Sachgebieten S1 bis S6 — inklusive Bürgerkommunikation, Medienanfragen und Abstimmung mit weiteren Stellen.
Krisenkommunikationsberatung mit einem Werkzeug unterlegen, das die eigene Methodik erlebbar macht — statt Workshops mit Folien und hypothetischen Fällen.
Bestehende Notfallhandbücher und Alarmierungsketten gegen eine bewegliche Lage prüfen und die Lücken dokumentieren, bevor eine Auditierung sie findet.
Preise
Alle Pakete enthalten die vollständige Plattform und eine unbegrenzte Zahl an Teilnehmenden. Der Unterschied liegt in der Zahl der Übungen, der Tiefe der Auswertung und den vertraglichen Anforderungen Ihrer Organisation.
Eine vollständige Stabsübung — ohne Abonnement, ohne Mindestlaufzeit. Der übliche Einstieg vor der ersten Vertragsentscheidung.
390 €je Übung
3er-Paket: 990 €
Für Organisationen, die dauerhaft einsatzfähig bleiben wollen.
Für Organisationen, die das Üben zur festen Routine machen.
149 €
pro Monat · nur im Jahresvertrag
Für Krisenstäbe, die auf ihr eigenes Risikoprofil hin üben und die Übung nachweisen müssen.
449 €
pro Monat
Für Beratungen und Trainerinnen und Trainer, die mit CrisOps bei ihren eigenen Kunden üben.
790 €
pro Monat
Für Konzerne, Behörden und KRITIS-Betreiber mit eigenen Auflagen.
ab2.400 €
pro Monat · individuelles Angebot
Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Ein Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit möglich. Bei jährlicher Vorauszahlung entfallen 2 Monatsbeiträge — das sind 17 % gegenüber der monatlichen Zahlung. Für Behörden und Konzerne mit eigenen Beschaffungsvorgaben erstellen wir ein individuelles Angebot.
FAQ
Etwas Offenes dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten in der Regel am selben Werktag.
CrisOps ist eine Trainingsplattform für Krisenkommunikation. Eine Übungsleitung setzt ein realistisches Krisenszenario auf, das Krisenteam bearbeitet es in mehreren Runden, und die Plattform erzeugt dazu passend die Reaktion der Außenwelt: Presseartikel, Social-Media-Beiträge und E-Mails von Journalisten, Behörden und weiteren Stakeholdern.
Nein. Teilnehmende treten über einen kurzen Sitzungscode im Browser bei und wählen ihre Rolle aus. Nur die Übungsleitung benötigt ein Konto. Das hält die Vorbereitung kurz und vermeidet unnötige Nutzerdaten.
Nein. CrisOps läuft vollständig im Browser — auf Notebook, Tablet und Smartphone. Für eine Tabletop-Übung im Besprechungsraum genügt ein Gerät je Rolle und eine Projektion für die Übungsleitung.
Ja. Sie hinterlegen ein Unternehmensprofil mit Branche, Struktur und Besonderheiten, wählen einen Angriffsvektor und können eigene Runbooks hinterlegen. Das Szenario und die erzeugte Berichterstattung greifen diese Angaben auf, statt generisch zu bleiben.
CrisOps bildet sowohl klassische C-Level-Besetzungen (CEO, CFO, CMO, Kommunikation, Recht) als auch Stabsstrukturen mit Krisenstabsleitung und den Sachgebieten S1 bis S6 ab. Die Übungsleitung bleibt davon getrennt und steuert die Übung von außen.
Ja. Neben dem digitalen Modus gibt es einen Tabletop-Modus: Das Team diskutiert am Tisch, die Übungsleitung erfasst die getroffenen Entscheidungen zusammengefasst und startet die nächste Runde.
Nach jeder Runde entsteht eine Zusammenfassung der Entscheidungen mit Hinweisen auf Lücken und Risiken. Am Ende der Übung steht daraus eine Auswertung für das Debrief zur Verfügung — als Grundlage für die Nachbesprechung, nicht als Ersatz dafür.
Eine einzelne Stabsübung kostet 390 € — inklusive Auswertung und ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl; das 3er-Paket liegt bei 990 €. Wer regelmäßig übt, nutzt ein Abonnement: Starter ab 149 € pro Monat im Jahresvertrag mit 2 Übungen monatlich, Pro 449 € pro Monat mit 6 Übungen, Branchenanpassung und Audit-Report. Für Beratungen und Trainer gibt es ein mandantenfähiges Partnerpaket für 790 € pro Monat, für Konzerne und Behörden Enterprise-Konditionen ab 2.400 € pro Monat. Bei jährlicher Vorauszahlung entfallen zwei Monatsbeiträge — Starter kostet dann 1.490 €, Pro 4.490 € pro Jahr. Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer.
Die Website nutzt eine cookiefreie, selbst gehostete Reichweitenmessung mit Plausible und setzt kein Tracking ein, das eine Einwilligung erfordern würde. Details zur Verarbeitung stehen in unserer Datenschutzerklärung; für den Einsatz der Plattform schließen wir mit Kundinnen und Kunden einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wir zeigen Ihnen CrisOps in 30 Minuten an einem Szenario aus Ihrer Branche — und Sie entscheiden danach, ob Sie eine erste Übung mit Ihrem Team ansetzen.
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